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02.10.2025

aktualisiert am 20.02.2026

Autor: Daniel Hannemann (Physiotherapeut)

Krankengymnastik am Gerät (KGG) in Hamburg-Altona

Illustration KGG

In aller Kürze:

  • Krankengymnastik (KG) und Krankengymnastik am Gerät (KGG) sind beides aktive Therapieformen. Sie ergänzen sich und du musst dich nicht entscheiden.

  • KG fokussiert sich auf Mobilisation, Schmerzreduktion und funktionelle Bewegungen für den Alltag.

  • KGG geht einen Schritt weiter: Gezieltes Krafttraining an professionellen Geräten unter therapeutischer Anleitung.

  • Beide Therapieformen sind Heilmittel, die dein Arzt oder deine Ärztin verordnen kann – die Krankenkasse übernimmt in der Regel den Großteil der Kosten.

  • KGG kann unter anderem bei Rückenschmerzen, nach Operationen, bei muskulären Dysbalancen und zur Prävention sinnvoll sein.

  • Aktives Training setzt an der Ursache an und kann nachhaltiger wirken als rein passive Behandlungen wie Massage.

  • Bei Achilles Altona in Hamburg-Altona begleiten wir dich vom ersten Bewegungsübung bis zum kraftvollen Gerätetraining – individuell und in deinem Tempo.

Krankengymnastik am Gerät (KGG) in Hamburg-Altona: Dein Weg zu mehr Kraft und weniger Schmerzen

Rückenschmerzen, Schulterprobleme oder du kommst nach einer Verletzung nicht richtig auf die Beine? Dann hast du vielleicht schon ein Rezept für Krankengymnastik – oder überlegst, ob Krankengymnastik am Gerät (KGG) für dich sinnvoll ist.

Beide Therapieformen sind Heilmittel, die dir dein Arzt oder deine Ärztin verordnen kann. Aber wo liegt der Unterschied? Und welche Therapie ist wann der richtige Schritt?

In diesem Artikel erfährst du, wie KG und KGG zusammenwirken, wann Krankengymnastik am Gerät sinnvoll ist und wie wir bei Achilles Altona in Hamburg dich auf deinem Weg begleiten.

Illustration des Trainings an Geräten

Was ist der Unterschied zwischen Krankengymnastik (KG) und KGG?

Krankengymnastik (KG) und Krankengymnastik am Gerät (KGG) sind beides aktive Therapieformen – aber mit unterschiedlichem Fokus.

Krankengymnastik (KG) setzt auf gezielte Bewegungsübungen: Mobilisation, Stabilisation und Schmerzreduktion. Sie ist häufig der Einstieg in die Therapie, zum Beispiel nach einer Operation oder bei akuten Beschwerden.

Krankengymnastik am Gerät (KGG) geht einen Schritt weiter: Hier trainierst du unter therapeutischer Anleitung an professionellen Geräten, mit Hanteln oder funktionellen Übungen. Das Ziel ist gezielter Kraftaufbau, Verbesserung der Belastbarkeit und Stabilisierung – also das, was dich langfristig im Alltag und Sport trägt.

Beide Therapieformen schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich. Du musst dich nicht entscheiden.

Illustration Unterschiede KG zu KGG

Das häufige Missverständnis: Passive vs. aktive Therapie

Viele denken bei Krankengymnastik an Massagen oder daran, dass „etwas mit ihnen gemacht wird". Das ist ein verbreitetes Missverständnis. Moderne Krankengymnastik ist vor allem aktiv – du bewegst dich, lernst Übungen und arbeitest aktiv an deiner Genesung.

Du fragst dich vielleicht: „Sollte nicht jemand meine Verspannungen wegmassieren?" Diese Unsicherheit ist normal. Passive Maßnahmen wie Massage können ergänzend eingesetzt werden. Aber dein Körper besitzt beeindruckende Selbstheilungskräfte – mit der richtigen Anleitung und einem individuellen Trainingsplan kann er wieder an Stärke gewinnen.

Krankengymnastik: Dein erster Schritt zurück zur Bewegung

Krankengymnastik kann ein wichtiger Startpunkt auf deinem Weg sein. Du lernst, wie du dich wieder richtig bewegst, Schmerzen reduzierst und deinen Körper unterstützt, seine natürlichen Funktionen zurückzugewinnen.

Was passiert in der Krankengymnastik?

  • Du erlernst gezielte Bewegungsübungen für dein individuelles Problem

  • Deine Beweglichkeit wird schrittweise verbessert

  • Aktive Mobilisation kann zur Reduzierung von Schmerzen beitragen

  • Du erhältst Übungen für zu Hause, die den Therapiefortschritt unterstützen

Der Fokus liegt auf funktionellen Bewegungen – also Bewegungen, die du im Alltag brauchst. Ob Aufstehen vom Stuhl, Treppensteigen oder mit deinen Kindern spielen: Du übst genau diese Bewegungen, bis sie wieder sicher und möglichst schmerzfrei funktionieren.

Aktives Training kann dazu beitragen, Beschwerden langfristig zu reduzieren und die körperliche Belastbarkeit zu fördern – das unterscheidet es von rein passiven Maßnahmen.

Du hast ein Rezept für Krankengymnastik? Vereinbare jetzt deinen Termin bei Achilles Altona →

Krankengymnastik am Gerät (KGG): Gezieltes Krafttraining unter therapeutischer Anleitung

Hat sich dein Schmerz reduziert und du bist wieder beweglicher? Dann ist Krankengymnastik am Gerät (KGG) oft der logische nächste Schritt. Hier baust du systematisch Kraft auf und stärkst deinen Körper, damit er größeren Belastungen besser standhalten kann.

Was macht KGG so besonders?

KGG ist kein gewöhnliches Fitnesstraining – es ist medizinisches Krafttraining unter therapeutischer Aufsicht. Bei Achilles Altona in Hamburg-Altona umfasst das:

  • Gezieltes Krafttraining an professionellen Geräten

  • Training mit Hanteln, Langhanteln und Kettlebells

  • Funktionelle Eigengewichtsübungen für den ganzen Körper

  • Individuelle Trainingsplanung, basierend auf deinem Befund und deinen Zielen

Jede Übung wird exakt auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Dein:e Therapeut:in überwacht deinen Fortschritt und passt das Training kontinuierlich an.

Wann ist KGG sinnvoll?

Krankengymnastik am Gerät kann unter anderem sinnvoll sein bei:

  • Rückenschmerzen (z. B. nach Bandscheibenvorfall oder bei chronischen Beschwerden)

  • Nach Operationen (Knie-OP, Schulter-OP, Hüft-OP)

  • Muskulären Dysbalancen und Haltungsproblemen

  • Aufbau nach längerer Inaktivität oder Krankheit

  • Prävention – um Beschwerden vorzubeugen, bevor sie entstehen

Dein Arzt oder deine Ärztin kann dir KGG als Heilmittel verordnen, wenn die medizinische Indikation vorliegt.

Du möchtest wissen, ob KGG für dich in Frage kommt? Lass dich bei uns in Altona beraten →

Dein Behandlungsplan: Von KG zu KGG in 3 Phasen

Krankengymnastik und KGG bauen aufeinander auf. So kann ein typischer Behandlungsweg aussehen:

Illustration drei Phasen Progression von KG zu KGG

Phase 1 – Krankengymnastik: Du startest mit aktiven Übungen, die deine Beweglichkeit verbessern und Schmerzen reduzieren. Du lernst, wie sich richtige Bewegung anfühlt, und gewinnst Vertrauen in deinen Körper zurück.

Phase 2 – Übergang: Sobald du ausreichend beweglich bist, beginnt der sanfte Übergang zum Krafttraining. Die Übungen werden anspruchsvoller – aber immer in einem Tempo, das zu dir passt.

Phase 3 – KGG: Jetzt trainierst du an Geräten, mit Gewichten und funktionellen Übungen. Du baust systematisch Kraft auf. Dein Körper wird nicht nur belastbarer, sondern auch widerstandsfähiger für den Alltag.

Deine Therapeut:innen bei Achilles Altona kennen deinen Fortschritt und passen das Training in jeder Phase individuell an.

Warum aktives Training nachhaltiger wirkt als passive Behandlung

„Warum soll ich mich anstrengen, wenn eine Massage doch auch entspannt?" – eine berechtigte Frage. Die Antwort liegt in der Nachhaltigkeit.

Passive Behandlungen können kurzfristig Linderung bringen. Aktives Training hingegen setzt an der Ursache an:

  • Es kann deine Muskulatur nachhaltig stärken

  • Es kann deine Körperhaltung langfristig verbessern

  • Es kann dich unabhängiger von passiven Behandlungen machen

  • Es kann zur Vorbeugung neuer Beschwerden beitragen

  • Es kann dir helfen, Vertrauen in deinen Körper zurückzugewinnen

Du lernst, deinen Körper besser zu verstehen und aktiv zur Verbesserung deiner Beschwerden beizutragen. Das fördert eine Entwicklung, die über die reine Symptombehandlung hinausgeht.

Illustration aktive versus passive Therapie

KGG in Hamburg-Altona: So läuft es bei Achilles Altona

Unsere Praxis Achilles Altona liegt zentral in Hamburg-Altona und ist gut erreichbar aus den umliegenden Stadtteilen – ob Ottensen, Bahrenfeld, St. Pauli oder Eimsbüttel.

Für Krankengymnastik am Gerät bieten wir dir:

  • Einen modern ausgestatteten Trainingsbereich mit professionellen Geräten

  • Kleingruppentraining mit therapeutischer Begleitung

  • Individuelle Trainingsplanung nach ausführlichem Befund

  • Flexible Terminvergabe – auch abends

Illustration einer KGG Gruppe

Unser Team aus erfahrenen Physiotherapeut:innen ist auf aktive Therapie und medizinisches Krafttraining spezialisiert. Du wirst von Anfang an durch den gesamten Behandlungsprozess begleitet.

Wie bekommst du ein Rezept für KGG?

Krankengymnastik am Gerät ist ein Heilmittel, das von Ärzt:innen verordnet wird. So funktioniert es:

  1. Dein Arzt oder deine Ärztin stellt fest, dass KGG medizinisch sinnvoll ist

  2. Du erhältst ein Rezept (Heilmittelverordnung) für KGG

  3. Du vereinbarst einen Termin bei uns – wir kümmern uns um den Rest

Falls du unsicher bist, ob du ein KGG-Rezept erhalten kannst, sprich deine:n behandelnde:n Ärzt:in darauf an. Wir beraten dich bei Fragen dazu auch gerne telefonisch.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

KGG ist ein anerkanntes Heilmittel. Wenn dein Arzt oder deine Ärztin es verordnet, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel den Großteil der Kosten. Es fällt ggf. die gesetzliche Zuzahlung an (10 € Rezeptgebühr + 10 % der Behandlungskosten), sofern du nicht von der Zuzahlung befreit bist.

Private Krankenversicherungen erstatten KGG je nach Tarif – sprich uns gerne an, wenn du Fragen zur Abrechnung hast.

Häufige Fragen zu Krankengymnastik am Gerät (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen KG und KGG? Krankengymnastik (KG) fokussiert sich auf Mobilisation, Schmerzreduktion und das Erlernen funktioneller Bewegungen. Krankengymnastik am Gerät (KGG) baut darauf auf und setzt auf gezieltes Krafttraining an Geräten unter therapeutischer Anleitung.

Brauche ich ein Rezept für KGG? Ja. Krankengymnastik am Gerät ist ein Heilmittel, das von deinem Arzt oder deiner Ärztin verordnet werden muss. Sprich dein:e Ärzt:in aktiv darauf an, wenn du glaubst, dass KGG für dich sinnvoll sein könnte.

Wie oft sollte ich KGG machen? In der Regel findet KGG 1–2 Mal pro Woche statt. Die genaue Häufigkeit hängt von deiner Verordnung und deinem individuellen Therapieplan ab.

Wie lange dauert eine KGG-Einheit? Eine Therapieeinheit KGG dauert 60 Minuten. In dieser Zeit trainierst du unter therapeutischer Aufsicht an verschiedenen Geräten und mit funktionellen Übungen.

Ist KGG nur etwas für Sportliche? Nein. KGG wird individuell auf dein Leistungsniveau angepasst. Auch wenn du aktuell wenig Kraft hast oder lange inaktiv warst, ist das Training so gestaltet, dass du sicher und in deinem Tempo starten kannst.

Kann ich KGG auch ohne vorherige Krankengymnastik machen? Ja, das ist möglich. Dein Arzt oder deine Ärztin entscheidet, welche Therapieform für dich sinnvoll ist. In manchen Fällen wird direkt KGG verordnet, in anderen ist ein Einstieg über Krankengymnastik empfehlenswert.

Wo finde ich KGG in Hamburg-Altona? Bei Achilles Altona bieten wir Krankengymnastik am Gerät in unserer Praxis in Hamburg-Altona an. Du erreichst uns bequem aus Ottensen, Bahrenfeld, St. Pauli und Eimsbüttel.

Jetzt KGG-Termin in Hamburg-Altona vereinbaren

Krankengymnastik und Krankengymnastik am Gerät sind keine Konkurrenten – sie sind ein starkes Team. Beide können einen wichtigen Beitrag zu deiner Genesung leisten und dich einem schmerzreduzierten, starken und beweglichen Körper näherbringen.

Stell dir vor: Du stehst morgens auf, ohne dass dein Rücken protestiert. Du hebst schwere Gegenstände ohne Angst. Du gehst wieder deinem Sport nach oder spielst unbeschwert mit deinen Kindern.

Bei Achilles Altona in Hamburg begleiten wir dich auf genau diesem Weg – von den ersten Bewegungsübungen bis zum kraftvollen Gerätetraining. Immer in deinem Tempo, immer individuell.

Illustration zum Prozess der Anmeldung bei Achilles Altona

So startest du:

  1. Hol dir ein Rezept für KG oder KGG von deinem Arzt oder deiner Ärztin

  2. Ruf uns an oder buche online deinen Termin

  3. Komm zu uns nach Altona – wir kümmern uns um den Rest